35 unglaubliche Fakten über Disney-Filme, die dich verblüffen werden - stories hollywood tale

35 unglaubliche Fakten über Disney-Filme, die dich verblüffen werden


Fast alle von uns kennen und lieben die Disney- und Pixar-Klassiker, die uns in unserer Kindheit begleitet haben. Ganze Generationen sind dank der Filme des Megakonzerns verzaubert worden. Was dir aber wahrscheinlich als Kind entgangen ist, sind die versteckten Easter-Eggs und Details, die sich in den Animationen befinden. Außerdem gibt es wahrscheinlich ein paar Fakten, die dir bis dato entgangen sind.

Doch keine Sorge, wir sind hier, um dir ein paar Geheimnisse über die Disney- bzw. Pixar-Filme zu verraten, sodass du beim nächsten Party-Gespräch mit deinem phänomenalen Wissen alle Anwesenden begeistern kannst!

Pinocchios Nase

Tatsächlich war Disneys “Pinocchio” (1940) erst der zweite abendfüllende Zeichentrickfilm der Firma. In Deutschland erschien der Film zunächst unter dem Titel “Pinocchio, das hölzerne Bengele” und wenn du an die Geschichte denkst, fällt dir wahrscheinlich als Erstes ein, dass Pinocchios Nase wächst, wenn er lügt.

Vielleicht meinst du jetzt, dass die Nase des Jungen im Film ständig wächst, da er ständig Notlügen erzählt. Aber das ist gar nicht der Fall. Nur einmal passiert Pinocchio dieses Missgeschick, als er nämlich behauptet, er habe auf dem Schulweg “zwei Monster mit großen grünen Augen” getroffen.

101 Dalmatiner haben viele schwarze Punkte

Gib es zu, die Frage, wie viele schwarze Punkte die Hunde in “101 Dalmatiner” (1961) haben, ist doch nie in den Sinn gekommen. Aber jetzt, wo du sie gehört hast, MUSST du die antwortet wissen.

Tatsache ist, dass du unglaubliche 6 469 952 schwarze Flecken im Film sehen kannst. Wer die genaue Zahl berechnet hat, wissen wir leider nicht. Was wir dir allerdings verraten können, ist, dass Perdita 68 Flecken, Pongo 72 Flecken und die Welpen jeweils 32 Flecken haben. Übrigens beruht der Film auf dem Roman “Hundertundein Dalmatiner”, der von Dodie Smith geschrieben und 1956 veröffentlicht wurde. Im Buch verarbeitet die Autorin Erinnerungen an ihren verstorbenen Dalmatiner Pongo.

Rapunzels grüne Augen machen uns sentimental

“Rapunzel – Neu verföhnt” lief 2010 in deutschen Kinos an. Mit 260 Millionen Dollar Produktionskosten gehört er zu einem der teuersten Filme aller Zeiten. Der Film beruht natürlich auf dem Märchen “Rapunzel” der Gebrüder Grimm, auch wenn Disney der Geschichte einen komplett neuen Spin verleiht.

Rapunzel als Charakter wurde von den Machern als eine Figur aufgebaut, sodass sich möglichst viele mit ihr identifizieren können. Statt eine typische Disney-Prinzessin zu sein, sollte Rapunzel sehr unabhängig wirken, als eine, die auf sich selbst aufpassen kann. Aber noch etwas unterscheidet die Figur von anderen Disney-Prinzessinnen: Rapunzel hat als einzige grüne Augen!

Eine Prinzessin wie keine andere

Als 2009 “Küss den Frosch” erschien, war dessen Heldin Tiana nicht nur die erste afroamerikanische Prinzessin in der Geschichte von Disney, sondern mit der Figur verabschiedete sich der Konzern auch von anderen Prinzessin-Klischees, die er so lange in seinen Filmen propagiert hatte.

Denn Tiana träumt nicht wie so viele vor ihr von Prinzen und Palästen, sondern möchte viel lieber ihr eigenes Restaurant führen. Mit diesem Spin vermittelt “Küss den Frosch” emanzipatorische Ideen, statt seinen Zuschauern altbackene Stereotype zu präsentieren, in der eine junge Frau niemals mehr möchte, als von einem Prinzen zur richtigen Zeit gerettet und geküsst zu werden.

Was hat Tom Cruise mit Aladdin zu tun?

Wenn du die obige Frage gelesen hast, denkst du vielleicht erst einmal, dass die Hauptfigur Aladdin aus dem gleichnamigen Disneyfilm von 1993 nicht viel Gemeinsamkeiten mit Hollywood-Star Tom Cruise hat. Aber wenn du dir unsere Fotos ansiehst, dann musst auch du zugeben, dass sich Aladdin und Cruise ziemlich ähnlich sehen.

Tatsächlich lässt sich Disney beim Erfinden seiner Figuren häufig von Vorbildern berühmter Persönlichkeiten inspirieren. Angeblich ähnelte Aladdin in der ersten Entstehungsphase des Films mehr Michael J. Fox, doch der Filmproduzent Jeffrey Katzenberger meinte, dass der Charakter mehr Frauen ansprechen sollte, worauf man sich an Tom Cruise orientierte.

Prinz Hans und Baymax

Gerade in neuen Disney-Filmen findet man jede Menge Easter Eggs. Gerne werden in Animationsfilmen Referenzen zu realen Kinoproduktionen, Produkten und Personen gemacht. Häufig wird dadurch auch angedeutet, dass all diese Dinge im selben Universum existieren, nämlich dem Disney-Universum.

In “Baymax – Riesiges Robowabohu”, der in Deutschland 2015 in die Kinos kam, gibt es auch ein Easter Egg. Allerdings musst du genau hinschauen, um es zu finden. In einer Szene sieht man eine Polizeiwache, in der eine Pinnwand an der Wand hängt, an der Fahndungsaufrufe hängen. Und nach wem wird gefahndet? Nach keinem geringeren als Prinz Hans aus “Die Eiskönigin – Völlig unverfroren” (2013).

WALL-E und Walt

Kennst du noch “WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf” (2008)? WALL-E steht als Abkürzung für ‘Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class” also “Müllordner und Lastenheber – Erdklasse”. Aber der Name des kleinen süßen Roboters ist auch eine Hommage an eine ganz bestimmte Person.

Der Protagonist des Films wurde nämlich an Anlehnung an Walt Disney benannt. Der berühmte Trickfilmzeichner hieß mit Zweitnamen “Elias”. Das ist doch eine nette Anspielung auf Amerikas ‘größten Märchenonkel der Nation’, der auch so legendäre Figuren wie “Donald Duck”, “Pluto” und “Goofy” erfunden hat. Außerdem hat Disney insgesamt 26 Oscars eingeheimst, was bis heute nicht übertroffen wurde.

Maui und “The Rock”s Großvater

Wenn du Vaiana im englischen Original gesehen hast, dann hast du vielleicht auch die Synchronisationsstimme von Maui erkannt. Denn niemand anderes als der amerikanische Schauspieler Dwayne Johnson leiht der Figur seine Stimme. Johnson ist auch unter seinem Wrestlernamen “The Rock” bekannt.

Aber scheinbar hatte “The Rock” noch einen größeren Einfluss auf seine Figur Maui. Denn das Charakterdesign geht auf Johnsons Großvater Peter Maivia zurück. Maivia war ein samoisch-amerikanischer Wrestler, der bereits in den 1960er-Jahren in den Ring stieg. Die Liebe zum Wrestling liegt offensichtlich in Johnsons Familie, denn auch sein Vater Rocky Johnson war ein professioneller Wrestler.

Versteckter Mickey

Mickey Mouse ist wahrscheinlich die berühmteste Schöpfung von Walt Disney und Ub Iwerks. Es gibt wohl kaum jemand, der die anthropomorphe Maus nicht kennt. Seit 1928 existiert Mickey, kein Wunder also, dass die Maus auch ein häufiges Easter Egg in Disney-Filmen ist.

In “Ein Königreich für ein Lama” (2000) kannst du ein paar Referenzen finden, die sich auf Mickey beziehen. Wenn du dir zum Beispiel Yzmas Kopf und Ohrringe ansiehst und das Bild umdrehst, wirst du die Umrisse der Maus sehen können. Gleiches gilt auch für das Aussehen eines Buschs, als Kuzco aus dem Wasser gezogen wird und für das Essen auf den Tellern, das ihm am Anfang serviert wird.

Cars und Apple

In Pixars Animationsfilm “Cars” (2006) sind alle Figuren Autos, die sich entweder wie Menschen oder Tiere benehmen. Das heißt, dass jedes Auto natürlich seine eigene Persönlichkeit und ein ganz individuelles Aussehen hat. Hast du den Film schon mal gesehen? Ist dir dabei die Nummer 84 aufgefallen?

Dieses spezielle Auto ist weiß und fährt mit dem bekannten Apple-Logo durch die Gegend. Zufälligerweise wurde 1984 auch Apples berühmter Macintosh auf den Markt gebracht. Als “Cars” ins Kino kam, war Steve Jobs noch der größte Aktionär von Disney. Es handelt sich also hier also um ein lustiges Easter Egg, das sich auf den bekannten Unternehmer bezieht.

Hercules trifft auf den König der Löwen

In Disneys 35. abendfüllenden Zeichentrickfilm “Hercules” bringt der Satyr Philoctetes “Phil” als Heldenausbilder dem Protagonisten Hercules einige Tricks und Kniffe bei, um im Kampf gegen Ungeheuer gewappnet zu sein. Wenn du dir den Film genau anschaust, wirst du feststellen, dass er auch auf einen der größten kommerzielle Erfolge von Disney verweist.

Hercules trägt nämlich in einer Szene das Fell von Scar. Genau, der Bösewicht aus “Der König der Löwen” (1994). Außerdem säubert sich Phil in einer anderen Szene mit Scars Fell. Eine klare Anspielung darauf, was von den Taten von Bösewichten zu halten ist. Und wo wir gerade von Phil sprechen: Die Figur wurde an Schauspieler Danny DeVito angelehnt.

Walt’s Lieblingsanimation

Disneys “Cinderella” kam in Deutschland im Dezember 1951 in die Kinos, dabei stammen die ersten Drehbücher zu dem Film schon aus den 1930er-Jahren. Vielleicht ist das ja auch ein Grund, warum Walt nach seinen Lieblingsanimationen gefragt, auf diesen Filmklassiker verwies.

Die Szene, die es dem Trickfilmzeichner besonders angetan hatte, war die Verwandlung von Aschenbrödel zu Cinderella, die ungefähr in Minute 47 des Films passiert. Verständlich, denn die Szene steckt voller Magie. Natürlich hat sich die Animationsindustrie seit Disney wesentlich verändert. Es wäre durchaus interessant zu wissen, was der große Mann heute als seine liebste Szene benennen würde.

Verdammt langes Haar

Wir haben schon über Rapunzel geschrieben, aber es gibt noch eine Prinzessin im Pixar-/Disney-Universum, die eine richtig lange Mähne vorweisen kann. Vielleicht kennst du auch “Merida – Legende der Highlands” (2012), der als der erste Pixarfilm eine weibliche Person in der Hauptrolle hatte?

Heldin der Geschichte ist nämlich Prinzessin Merida, ein richtiger Wildfang. Merida ist nicht nur eine tolle Bogenschützin, sondern sie hat auch eine rote Lockenmähne, die ihr Markenzeichen ist. Es gibt sogar einige Leute, die davon ausgehen, wenn Meridas Haar geglättet werden würde, dann wäre es einen Meter lang. Damit macht die schottische Prinzessin fast Rapunzel Konkurrenz, aber auch nur fast …

Die erste Schwangere in einem Disney-Film

Eigentlich spielt Chicha, Pachas Frau, in “Ein Königreich für ein Lama” (2000) nur eine Nebenrolle. Trotzdem hat der Charakter im Disney-Universum Filmgeschichte gemacht. In der deutschen Synchronfassung wird Chicha übrigens von Marietta Meade gesprochen, die schon Filmgrößen wie Tilda Swinton und Catherine Zita-Jones ihre Stimme geliehen hat.

Außerdem sei noch auf eine weitere Szene mit Chicha hingewiesen, in der sich auf den Film “Grease” (1978) bezogen wird. Die Schwangere sagt nämlich im englischen Original des Disneyfilms zu Pacha “Coming through. Lady with a baby.” Diese Zeilen stammen direkt aus dem oben erwähnten Musicalfilm, als Marty ausplaudert, dass Rizzo schwanger ist.

Das Mini-Maui Tattoo

In dem Film “Vaiana” (2016) lebt Vaiana als Nachfolgerin des Stammeshäuptlings auf einer Insel in Polynesien. Die Insel ist von der Finsternis bedroht, wofür sich der Halbgott Maui verantwortlich zeigt, da er einst ein magisches Artefakt gestohlen hatte. Aus diesem Grund macht sich Vaiana auf die Suche nach dem Halbgott, um ihr Inselvolk zu retten.

Maui hat viele Tätowierungen, die alle eine Geschichte erzählen und komplett mit der Hand animiert worden sind. Eine der Tätowierungen zeigt den Halbgott selbst und verkörpert sein Gewissen, das zu Maui spricht, wenn er sich in schwierigen Situationen befindet.

Ein Tarzan-Schrei, der nicht überzeugen kann

1999 brachte Disney den Zeichentrickfilm “Tarzan” in die Kinos. Die Vorlage zu dem Film lieferte der Roman “Tarzan bei den Affen” aus dem Jahr 1912. Wer den Namen der bekannten Dschungel-Waisen hört, denkt wahrscheinlich auch an seinen markanten Schrei, der durch den Urwald hallt.

Unglücklicherweise war Tarzans englische Synchronsprecher Tony Goldwyn dieser Aufgabe wohl nicht gewachsen. Sein Schrei klang einfach nicht authentisch genug. Stattdessen stammt dieser spezielle Ausruf von Brian Blessed, der Tarzans Antagonisten im Film spricht. Angeblich ging Blessed zum Producer des Films uns sagte, er könne das machen, doch der Producer weigerte sich zunächst. Daraufhin schrie Blessed wohl los und bekam den Job sofort.

Eine berühmte Szene, die fast nie stattgefunden hätte

Welche Szene fällt dir zuerst ein, wenn du “Susi und Strolch” (1955) hörst? Natürlich, die “Bellat Notte”-Spaghetti-Szene im Hinterhof des italienischen Restaurants, oder? Auch heute noch zählt die Geschichte von der süßen Cocker-Spaniel-Dame Susi, die sich in den ausgebufften Mischlingshund Strolch verguckt, zu einem Fan-Liebling.

In der erwähnten Szene teilen sich die beiden Hunde einen Teller Spaghetti. Doch scheinbar mochte Walt diese Szene überhaupt nicht, denn er dachte, sie würde einfach nur albern wirken. Allerdings war der Animator Frank Thomas überzeugt vom Potenzial der Szene und animierte sie trotzdem. Disney zeigte sich beeindruckt, weshalb wir heute das Glück haben, diesen romantischen Kinomoment bewundern zu können.

Von Spice Girls und Musen

Gleich zu Anfang des Zeichentrickfilms “Hercules” (1997) lernen wir die fünf Musen kennen. Disney hat sich bei der Bearbeitung des klassischen Stoffs einige Freiheiten heraus genommen, denn eigentlich gibt es in der griechischen Mythologie neun Musen, die die Schutzgöttinnen der Künste sind. In der Zeichentrickversion fassen die Musen Handlungsstränge zusammen und kommentieren gelegentlich, was wir als Zuschauer auf dem Bildschirm sehen können.

Und was haben jetzt die Spice Girls mit dem Ganzen zu tun? Tatsächlich wollte Diseny die Girlband für einen Song anwerben und sie gerne als Vorlage für die Musen benutzen, doch die Mädels mussten das Angebot leider ausschlagen, da die Arbeit nicht mit ihrem Terminkalender vereinbar war.

Tante oder Bösewicht?

“Arielle, die Meerjungfrau” (1989) hat viele Charakter, an die man sich gerne erinnert. Natürlich ist da zum einen die Protagonistin, aber auch der Doktorfisch Fabius und der Hofmusikant Krabbe Sebastian gehören zu Fanlieblingen. Der heimliche Star für viele ist jedoch der Bösewicht aus dem Film: die Meerhexe Ursula.

Sie schließt mit Ariel einen Pakt, sodass die junge Meerjungfrau ihrer großen Liebe Prinz Eric näher sein kann. Was viele nicht wissen: Ursula sollte zunächst als gefallene Schwester von König Triton dargestellt werden. Das hätte die Meerhexe zu Ariels Tante gemacht. Letztendlich wurde diese Idee aber verworfen.

Die letzte Szene von Gaston

Gaston aus “Die Schöne und das Biest” (1991) ist kein beliebter Charakter. Der eingebildete und selbstverliebte Jäger hält sich selbst für den Besten, weshalb er auch unbedingt das schönste Mädchen des Dorfs heiraten möchte. Doch Bell hat glücklicherweise an einem so oberflächlichen Typen überhaupt kein Interesse.

Als am Ende des Films das Biest und Gaston sich in einem großen Showdown gegenüberstehen, schreit der Jäger im Englischen: “Belle is mine!” (Belle gehört mir”). Eigentlich sollte er “Time to die” (also “Zeit zum sterben”) rufen, doch die Filmschreiber wollten Belle wieder in die Szene mit reinbringen und sahen durch die Abänderung des Ausrufs eine gute Lösung des Problems.

Der Popstar und Dr. Facilier

Wir haben hier ja bereits über “Küss den Frosch” (2009), Disneys 49. abendfüllenden Zeichentrickfilm, gesprochen. Die Filmhandlung ist in den 1920er-Jahren in New Orleans angesiedelt. Daher ist der Filmbösewicht auch ein Voodoo-Hexendoktor namens Dr. Facilier (Voodoo hat übrigens auch heute noch viele Anhänger in New Orleans).

Angeblich war für den Bösewicht der King of Pop Michael Jackson Vorlage. Laut Animator Bruce W. Smith ließ sich das Team von den Eigenheiten und der Kleidung des Popstars inspirieren, um aus Dr. Facilier den “Smooth Criminal” zu machen, der er ist. Übrigens ist der Doktor laut Smith auch eine Mischung aus seinen Lieblingsfieslingen: Captain Hook und Cruella de Vil.

Für Ariel war dieser Kinderstar Vorbild

Ihr habt es ja schon mitbekommen, aber Disney nimmt für seine Figuren gerne real existierende Personen als Vorlage. Wenn ihr an “Arielle, die Meerjungfrau” (1989) denkt, wer glaubt ihr stand Patin für die namensgebende Heldin des Films?

Das Vorbild für die Meerjungfrau lieferte Alyssa Milano, die in den 1980er-Jahren durch “Wer ist hier der Boss?” bekannt wurde. Ältere Semester kennen Milano aber vielleicht auch noch aus “Melrose Place” bzw. “Charmed – Zauberhafte Hexen”. Zwar hat Milano nicht die feuerrote Mähne von Ariel, aber wenn man die beiden so nebeneinander sieht, lässt sich doch eine Ähnlichkeit nicht abstreiten.

Gut gebrüllt … Tiger?!

Wusstest du schon, dass “Der König der Löwen” (1994) bis dato immer noch der kommerziell erfolgreichste klassische Zeichentrickfilm ist? Wahnsinn oder? Kein Wunder, dass so viele die Geschichte des kleinen Löwenjungen Simba kennen, der auf der Suche nach seinem Platz im Leben ist.

Für den Film wurde übrigens kein einziges Löwengebrüll verwendet. Die Produzenten wollten nämlich, dass jeder Löwe ein eigenes spezifisches Gebrüll hat, wahrscheinlich um den Tieren mehr Charakter zu verleihen. Wenn du also Simba im Film brüllen hörst, dann hörst du nicht den König der Tiere, sondern tatsächlich einen Tiger.

In der Kürze liegt die Würze

Klar, Disney-Filme sind in der Regel keine Filme, die Überlänge haben. Man kann ja auch schlecht von einem Kind erwarten, dass es lange still in einem Kinosessel sitzt, egal wie spannend die erzählte Geschichte letztendlich ist.

Trotzdem ist “Dumbo” (1941) mit einer Spielfilmlänge von 64 Minuten extrem kurz. Walt wurde geraten, den Film länger zu machen. Doch der Zeichentrickfilmer wollte davon nichts wissen. Für ihn war klar, wenn man eine Geschichte zu sehr in die Länge zieht, besteht die Gefahr, dass irgendwann die Handlung unsinnig wird. Walt scheint mit dem Endergebnis von “Dumbo” aber sehr zufrieden, denn es soll sich bei dem Abenteuern des fliegenden Elefanten um Disneys Lieblingsfilm handeln.

Eine Prinzessin, die nicht viel zu sagen hat

Das wusstest du sicherlich nicht über den Disney-Klassiker “Dornröschen”, der 1959 zum ersten Mal in die Kinos kam: Tatsächlich hat Prinzessin Aurora, immerhin eine der zentralen Figuren der Geschichte, nur 18 Zeilen Dialog im ganzen Film! Auf dem Bildschirm ist Aurora ebenfalls nur 18 Minuten zu sehen und das, obwohl die Gesamtlänge des Films 75 Minuten beträgt.

Es gibt übrigens nur einen weiteren titelgebenden Disney-Charakter, der mit noch weniger Dialog in seinem Film vertreten ist und das ist Dumbo, der fliegende Elefant. Damit ist er der einzige Protagonist in einem Disney-Film, der überhaupt nicht spricht.

Ein wilder Mix

Als Kind hast du dich vielleicht gefragt, welches Tier das Biest aus “Die Schöne und das Biest” (1991) ist. Auf den ersten Blick wirkt das ‘Monster’ wie eine überdimensionale Katze, doch tatsächlich ist der verzauberte Prinz Adam ein wilder Mix, wie es sich für ein richtiges Biest gehört.

Glen Keane, der das Biest animierte, hat sich von verschiedenen Tieren inspirieren lassen: Die Mähne stammt von einem Löwen, der Bart und die Kopfform von einem Büffel, Stoßzähne und Nasenrücken entsprechen einem Wildschwein, die Stirn ähnelt einem Gorilla und Beine sowie Schwanz sind einem Wolf nachempfunden. Nur die blauen Augen verändern sich nie, egal, ob wir Prinz Adam oder das Biest sehen.

Toy Story – gruseliger, als du dachtest

1995 kam der erste Disney-Film in die Kinos, der vollständig am Computer erstellt worden war. Der von Pixar produzierte “Toy Story” war ein großer Erfolg, viele halten die Abenteuergeschichte über Woody und Buzz Lightyear sogar für einen der besten animierten Filme aller Zeiten.

Auch in “Toy Story” gibt es natürlich jede Menge Easter Eggs und eines der besten ist unserer Meinung nach der Teppich in Sids Haus, denn der hat das gleiche hexagonale Muster, das man bereits vom Teppich aus dem Overlook Hotel aus dem Horrorstreifen “Shining” (1980) kennt. “Toy Story”s Produktionsdesigner Ralph Eggelston liebte Kubricks Film so sehr, dass er ihm damit eine Hommage erweisen wollte.

Pilzköpfe und Geier

Fast jeder kennt Disneys “Das Dschungelbuch”, der 1967 veröffentlicht wurde. Das liegt vor allen Dingen an der großartigen Spielfilmmusik. Wir meinen Hits wie “Probier’s mal mit Gemütlichkeit” sind doch einfach Ohrwürmer, oder?

Und wo wir beim Thema Musik sind: Ist dir schon mal die Ähnlichkeit der Geier mit einer bestimmten Musikkapelle aus Liverpool aufgefallen? “The Beatles” sollten den Vögeln auch ihre Stimme leihen, doch John Lennon hielt nichts von der Idee. Er schlug stattdessen scherzhaft vor, Disney solle doch beim King of Rock’n’Roll Elvis Presley anfragen, ob er den Geiern seine Stimme leihen könnte.

Die “Mulan”-Referenz in “Tarzan”

Als “Tarzan” 1999 in die Kinos kam, war gerade erst ein Jahr zuvor “Mulan” angelaufen. Die Erinnerung an den Film, der auf Motiven einer chinesischen Ballade beruht, war also noch frisch im Gedächtnis der Kinozuschauer und -zuschauerinnen.

Vielleicht ist das ja der Grund, warum man sich in “Tarzan” in einer ganz bestimmten Szene auf “Mulan” bezieht. Wenn nämlich der Gorilla Professor Porter an den Füßen hochhebt, fliegt dem Professor ein Stofftier aus der Tasche. Wenn du genau hinsiehst, erkennst du, dass es sich bei dem Tier um Mulans Hund “Kleiner Bruder” handelt.

I-Ahh and Optimus Prime sind ein und dieselbe Person

Du kennst wahrscheinlich auch Pu den Bären, der am liebsten Honig mag. Das Kinderbuch von A. A. Milne ist ein wahrer Klassiker, weshalb es kein Wunder ist, dass Disney sich die Markenrechte sicherte. In den 80er-Jahren brachte der Konzern eine Zeichentrickserie heraus, die sich um den Bären und seine Freunde dreht.

Einer von Pus Freunden ist der depressive Esel I-Ahh. Die deutsche Synchronstimme des Esels ist Wolfgang Kühne, im englischen Original wird I-Ahh aber von Peter Cullen gesprochen. Cullen ist ein kanadischer Synchronsprecher, der auch dafür bekannt ist, dass er Optimus Prime von den “Transformers” seine Stimme leiht.

Ein Schatten hat es verraten

Disney bezieht sich in seinen Filmen nicht nur auf vorherige Machwerke. In dem Animationsfilm “Ratatouille” (2007) weist man nämlich auf einen Film hin, der zum damaligen Zeitpunkt noch in die Kinos kommen sollte. Achte einmal bei “Ratatouille” in Minute 16 genau darauf, wer den Protagonisten Rémy, eine Wanderratte, die gerade aus der Kanalisation geklettert kommt, anbellt.

Im Film kann man nur die Silhouette des lauten Vierbeiners sehen. Wer sich aber zwei Jahre später “Oben” im Kino angesehen hat und sich an diese Szene erinnern konnte, der wird den Hund erkannt haben: Es ist der Hund Dug, der dank seines speziellen Halsbandes sprechen kann.

Die Geschichte hinter “Pocahontas”

Kaum zu glauben, obwohl Historienfilme keine Seltenheit sind, erschien Disneys erster Film, der auf einer realen Person basierte, erst 1995. Die Premiere von “Pocahontas” fand damals im Central Park, New York stand. Damit gilt sie als größte Filmpremiere der Filmgeschichte überhaupt.

Jeder wollte sehen, was Disney aus der Geschichte der Häuptlingstochter Pocahontas gemacht hatte, die 1595 als Tochter von Stammesführer Powhatan geboren wurde. Der Zeichentrickfilm weist Parallelen zum Leben der Häuptlingstochter auf, allerdings handelt es sich häufig nur um Anlehnungen an die realen Tatsachen. So wird im Film die Liebe zwischen Pocahontas und John Smith ähnlich der von Julia und Romeo gezeichnet. Ob das so stimmt, kann allerdings bezweifelt werden.

Was haben Ariel und Belle mit “Verwünscht” zu tun?

Erinnerst du dich noch an den Film “Verwünscht”, eine Fantasy-Komödie, die 2007 in die Kinos kam? Der Film vermischte Zeichentrick-Elemente mit Realfilm und würzte das ganze mit Musicaleinlagen. Wer den Film im englischen Original gesehen hat (“Enchanted”), dem kamen vielleicht auch die ein oder anderen Stimmen bekannt vor.

Denn drei Schauspielerinnen, die in diesem Film zu sehen sind, haben zu vor ihre Stimmen Disney-Prinzessinnen geliehen. In “Enchanted” zu sehen sind: Jod Benson, die ursprünglich Ariel, die kleine Meerjungfrau sprach. Paige O’Hara, die Belle aus “Beauty and the Beast” Leben einhauchte und Judy Kuhn, die Pocahontas Stimme war.

Gar nicht so unschuldig

Eigentlich sind Disney-Filme ja etwas für Kinder. Da die aber immer mit elterlicher Begleitung ins Kino kommen, werden auch immer Witze und Easter Eggs eingebaut, die sich an ein erheblich älteres Zielpublikum richten. Einer der explizitesten Witze kam in “Bernhard und Bianca – Die Mäusepolizei” (1977) vor.

1999 sah sich der Disenykonzern dazu veranlasst, 3,4 Millionen VHS-Versionen des Films zurückzurufen. Der Grund? In einer Hintergrundszene um Minute 28 war eine barbusige Frau im Fenster zu sehen, während Bernhard und Bianca durch die Stadt fliegen. Das passte natürlich nicht zu einem Film, der eigentlich Kinder unterhalten sollte und deshalb auch auf ein entsprechendes Saubermannimage angewiesen war.

Der King of Rock’n’Roll hat viele Fans

Viele Referenzen in Disney-Filmen sind popkultureller Natur. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist auch der Zeichentrickfilm “Lilo & Stitch” (2002), der 2003 sogar für einen Oscar nominiert war. In dem Film spielt der King of Rock’n’Roll aka Elvis eine wichtige Rolle.

Denn die kleine Lilo versucht dem Außerirdischen Stitch gutes Benehmen beizubringen, indem sie ihm Elvis Presley und seine Musik als Vorbild vorhält. Das bringt auch das Publikum in den Genuss, dass mehrere Presley-Lieder für den Soundtrack des Films verwendet werden. Übrigens sind alle Elvis-Fotografien, die im Film zu sehen sind, echte Fotos und keine animierten Zeichnungen.