Die Liebe Und Die Ehe - Erklärt In Mehr Als 40 Comics - stories hollywood tale

Die Liebe Und Die Ehe – Erklärt In Mehr Als 40 Comics


In der Ehe ist der Weg das Ziel. Denn es ist eine konstante Reise auf der es viele Stationen und Stopps gibt. Die können jedoch ganz unterschiedlich aussehen. Manche sind vielleicht so spannend, dass man nicht abwarten kann, diese Station zu erreichen, während wir anderen eher nicht so sehr entgegenfiebern. Wenn Paare es jedoch schaffen, all diese Stationen zusammen zu durchlaufen, sind die Chancen groß, dass es sie eine lange und glückliche Ehe führen werden, die auf Respekt und gegenseitiger Wertschätzung beruht.
Yehuda Devir ist ein israelischer Künstler, der sich diese Reise näher angeschaut hat und es geschafft hat, sie perfekt auf den Punkt zu bringen. Seine Comics erzählen von seiner eigenen Ehe mit seiner Frau Maya. Darin beschreibt er auf eine unnachahmlich Art und Weise verschiedene Situationen aus dem Alltag einer Ehe. Mit sehr viel Liebe zum Detail führt er uns durch die Fallstricke einer Beziehung und sorgt dafür, dass sich die meisten darin wiederfinden können.

Das Flitterwochen-Hoch

Nach der Hochzeit setzt das Flitterwochen-Hoch ein. Das Paar ist wie euphorisiert. Sie können nicht voneinander lassen, sind sich selbst genug und scheinen niemand anderen zu brauchen. Alles ist rosarot und keine Herzchen scheinen unablässig zwischen den beiden hin und her zu fliegen.

Aber natürlich wird jedes Paar dann auch viel zu schnell wieder von der Realität eingeholt. Die Flitterwochen dauern nicht ewig und irgendwann muss man sich wieder der Welt und ihren alltäglichen Herausforderungen stellen. Diese Rückkehr zum Alltag kann sehr hart sein und stellt bereits die erste Herausforderung an das frisch gebackene Ehepaar da.

Die Hüllen fallen lassen

Zwar sind es häufig die Frauen, die sich schämen, sich am Strand im Bikini zu zeigen, doch es gibt auch Männer, die sich nicht trauen, ihr T-Shirt aus zu ziehen. Zu perfekt erscheinen oft all die wunderschönen Menschen um einen herum. Da kann man schon schnell mal Komplexe kriegen.

Aber wenn man einen Partner an seiner Seite hat, der einen genau so liebt wie man ist, und der einem in dieser schwierigen Situation auch noch unterstützt, macht es das Ganze doch gleich viel einfacher. Und wen interessiert schon die Meinung anderer, wenn man für die Liebste der Größte ist.

Die Teller stapeln sich

Manche sollen ja immer noch dem absurden Irrglauben verfallen sein, dass Frauen dazu da sind, den Haushalt zu machen und zu putzen. Und das auch noch mit Spaß und Elan. Für diese Menschen dürfte es eine Überraschung sein, aber das ist natürlich nicht so. Niemand springt vor Freude im Dreieck, wenn er den Abwasch machen muss.

Und deshalb verschiebt man das auch gerne mal auf später. Allerdings ist später ein sehr dehnbarer Begriff und es kann durchaus passieren, dass sich irgendwann das dreckige Geschirr stapelt, weil sich einfach keiner der beiden dazu aufraffen kann, es zu erledigen. Aber da hilft nur ein: die Ärmel hochkrempeln und sich gemeinsam durch den Abwasch kämpfen.

Die Beziehung zur Waage

Es gibt Frauen, die sehr stark auf ihr Gewicht achten. Sie quälen sich von einer Diät zur nächsten und stehen jeden Tag auf der Waage, um ihre Fortschritte zu verfolgen. Das ist natürlich eher kontraproduktiv, denn abnehmen ist ein sehr langer Prozess, der Zeit und Ausdauer braucht.

Und auch wenn man seinen Partner bei dem Erreichen seiner Ziele unterstützen soll, ist es auch wichtig, hinter die Fassade zu schauen und seinem Partner das Gefühl zu geben, dass er genau so in Ordnung ist, wie er ist. Aber natürlich darf man das Leben auch nicht zu ernst nehmen und der eine oder andere Spaß muss auch mal drin sein.

Hantel-Training der etwas anderen Art

Ja, abnehmen erfordert so einiges an Ausdauer. Und wenn der Verlust von Gewicht wirklich das Ziel des Partners ist, sollte man ihn auch dabei unterstützen, dieses zu erreichen. Allerdings sollte man auch nicht zu streng dabei sein. Schließlich geht es darum, dass man im Leben glücklich ist und Glück ist nicht immer in Kilos zu bemessen.

Wenn man also seinen Partner mit dem Löffel tief einem Nutella Glas versenkt beim Training erwischt, sollte man gemeinsam über diese recht unkonventionelle und vermutlich auch nicht besonders zielführende Art des Hantel-Trainings lachen können. Denn mal ehrlich, was ist schon ein Leben ohne die kleinen Freuden im Leben?

Streit gibt es in der besten Ehe

Liebe und Respekt sind die Grundpfeiler einer glücklichen Ehe. Doch ein wirkliches Rezept, um lange glücklich miteinander zu sein, gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Beziehungen und die Menschen, die diese Beziehungen führen. Deswegen sind sie auch die einzigen Experten was ihre Beziehung angeht.

Aber trotzdem ist natürlich ein keiner Beziehung immer alles nur eitel Sonnenschein. Streit kommt nicht nur in den besten Familien, sondern auch in den besten Ehen vor. Das ist völlig normal und gehört dazu, aber es ist wichtig, dass man sich darüber im Klaren ist, dass die Liebe zueinander über all diesen Schwierigkeiten steht.

Kalendereintrag

Natürlich führt kein Weg daran vorbei, sich an so bedeutende Tage wie den Tag der Hochzeit oder auch den Geburtstag des Partners zu erinnern. Aber für manche von uns ist das nicht so einfach. Das liegt nicht daran, dass es ihnen nicht wichtig ist, sondern schlicht und einfach daran, dass sie generell vergesslich sind oder sich keine Zahlen merken könne.

Um wiederkehrende Streits über vergessene Hochzeitstage und Geburtstage zu vermeiden, ist es natürlich clever, sich da ein bisschen Hilfe zu holen. Ein einfacher Eintrag im Handy kann schon reichen, um einen tränenreichen Streit zu vermeiden und stattdessen einen wunderschönen Tag mit dem Partner zu verleben.

Das Haar in der Suppe

Viele Frauen wie Männer lieben langes, gepflegtes Haar, denn es sieht einfach wunderschön und sehr feminin aus. Allerdings gibt es auch einige Schattenseiten einer üppigen Haarpracht. Nämlich Haare. Überall. Zum einen natürlich wenn sie gekämmt werden, aber auch sonst neigen lange Haare an Orten aufzutauchen, wo man vielleicht nicht damit rechnet.

Die meisten Frauen sind sich dieser Tatsache bewusst – schließlich wachsen sie damit auf. Für ihre Partner kann es schon etwas gewöhnungsbedürftig sein, plötzlich überall ihre langen Haare zu finden. Aber das gehört nun mal dazu, denn man kann ja seine Haare nicht einfach ablegen, wenn man nach Hause kommt.

Die ersten grauen Strähnen

Wir alle werden älter und auch die offensichtlichen Zeichen des Älterwerdens sind irgendwann nicht mehr zu leugnen. Aber während einige überhaupt kein Problem damit zu haben scheinen, ist für andere wiederum ein riesengroßes Problem, wenn sie das erste graue Haar bei sich entdecken.

Und auch wenn wir alle wissen, dass dieser Prozess völlig normal ist und zum Leben dazu gehört, ist es doch schön, wenn man in dieser Phase die Bestätigung vom Partner bekommt, dass er einen noch genau so schön findet wie am allerersten Tag. Und das sollte dann auch auf Gegenseitigkeit beruhen.

Rettungsringe

Rettungsringe sind ein Phänomen, das häufig in Ehen oder auch in langjährigen Beziehungen zu beobachten ist. Man fühlt sich sicher und ist so in der Beziehung angekommen, dass man vielleicht anfängt, etwas weniger auf sein Äußeres zu achten. Vielleicht liegt es auch an den Abenden, die man mit seinem Schatz mit Pizza und Chips auf der Couch verbringt statt im Fitnessstudio.

Und wenn man ehrlich ist, sind ein paar Kilo mehr über die Jahre auch kein Drama. Schließlich ist darunter immer noch der gleiche Mensch versteckt, in den man sich mal so unsterblich verliebt hat. Deswegen sollte man auch nicht mehr Aufhebens um die Sache machen. Wichtiger ist es dem Partner auch in dieser Situation klar zu machen, wie sehr man ihn liebt.

Hinter dem Rücken des Partners

Gerade in Zeiten wie diesen ist es zu einem beliebten Hobby geworden, gemeinsam Serien zu schauen. Und es gibt sogar einige Experten, die behaupten, dass das die Bindung zwischen den Partnern stärken kann. Aber das ganze kann auch ins Gegenteil umschlagen. Nämlich wenn einer der beiden „Serien-Betrug“ begeht.

Denn wenn sich der Partner darauf verlässt und der andere dann heimlich hinter dessen Rücken die geliebte Serie schon allein weiter schaut, ohne auf den Partner zu warten, ist das nicht nur rücksichtslos, sondern schürt auch Mißtrauen. Denn wer in der Lage ist „Serien-Betrug“ zu begehen, ist vermutlich auch noch zu ganz anderen Dingen fähig.

So laut und so überschwänglich wie möglich

Irgendwann treffen wir alle hoffentlich den Partner, mit dem wir den Rest unseres Lebens verbringen wollen. Sicher, es dauert eine Weile bis man die alles entscheidende Frage stellt. Schließlich ist es eine große Sache, wenn man seinen Partner fragt, ob er den Rest seines Lebens mit einem verbringen will.

Deswegen kann es bei dem einen oder anderen auch etwas dauern, bis er sich endlich traut, die Frage aller Fragen zu stellen. Aber wenn der entscheidende Moment dann endlich gekommen ist und man seine Angst überwindet, sollte die Antwort dann auch dementsprechend enthusiastisch hervorgebracht werden.

Ein gemeinsamer Lebensstil

Wenn Paare ihr Leben teilen, teilen sie natürlich auch ihren Lebensstil. Im Umkehrschluss heisst das dann aber auch, wenn einer der beiden beschließt, seinen Lebensstil zu ändern, bleibt dem anderen meist gar nicht viel anderes übrig als mitzumachen. Ganz nach dem Motto: mitgehangen, mitgefangen.

Sogenannte Selbstoptimierung und ein gesunder Lebensstil sind heutzutage nichts außergewöhnliches. Und alles was man dazu braucht, ist inzwischen an jeder Straßenecke zu finden: Fitnessstudios, Yoga Studios, Öko Supermärkte. Und warum auch nicht? Schließlich ist an einem gesunden Lebensstil nichts auszusetzen.

Wie der taufrische Morgen

Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die morgens die Augen aufmachen und sofort hellwach sind. Sie springen aus dem Bett und können es gar nicht erwarten, den Tag zu beginnen. Dem Rest fällt es nicht ganz so leicht und vielen sieht man das auch an. Mit kleinen Augen und verwuschelten Haaren kämpfen sie sich in den Tag.

Wenn man diesen Moment mit jemandem teilt, muss man sich schon sehr nahe sein. Aber man gewöhnt sich ja an so einiges im Laufe einer Partnerschaft. Trotzdem gibt es natürlich immer wieder Tage, an denen man aufwacht, seinen Partner ansieht und sich überlegt, wie dieses Gesicht da wohl gerade zustande gekommen ist.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Das Leben ist nicht immer nur eitel Sonnenschein. Und auch außerhalb einer Beziehung kann es zu Problemen kommen, die den Partner belasten. Da ist es schön, wenn man einen Partner an seiner Seite weiß, mit dem man seine Sorgen und Nöte teilen kann.

Aber auch wenn man selbst die Ursache für die Probleme des anderen ist, kann es trotzdem helfen, für den anderen da zu sein. Eine aufrichtige Entschuldigung kann dem jeweils anderen helfen, das Problem zu überwinden. Aber auch eine lange Umarmung kann Wunder bewirken.

Verlockungen aus dem Kühlschrank

Wer kennt es nicht, man hat sein Lieblingsessen vorgekocht. Und beim bloßen Gedanken daran läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen. Es steht bereits im Kühlschrank und wartet nur darauf verspeist zu werden. Man kann es schon fast schmecken. Der Countdown bis zum Abendessen läuft bereits.

Doch wenn man dann in die Küche kommt, sieht man gerade noch, wie der Partner unschuldig die Kühlschranktür schließt. Er ist sich keiner Schuld bewusst, aber er hat einem gerade den Abend verdorben. Die ganze Vorfreude ist dahin. Denn gerade hat sich der Partner über den liebevoll hergerichteten Teller hergemacht. Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, hat er ihn geplündert. Einfach so.

Im Baby Fieber

Früher oder später werden die meisten Paare vom Baby Fieber erfasst. Zunächst ist es nur ein einfacher kleiner Gedanke, der auftaucht, wenn ein Paar bereits eine Weile zusammen ist. Doch wenn dieser Gedanke einmal gekeimt ist, wird er größer und größer, bis er irgendwann in dem unbestreitbaren Wunsch nach einem eigenen Baby gipfelt.

Ist ein Paar erst einmal vom Baby Fieber gepackt, tauchen plötzlich überall um es herum Babys auf. Und auch wenn das ja an für sich ein Anblick zur Freude ist, verstärkt es das Fieber nur noch mehr bis es schließlich nahezu unerträglich für das Paar wird.

Gutes Timing ist wichtig

Manche Paare haben Glück und werden quasi so ganz nebenbei schwanger. Für andere scheint dieses Ziel nur mit sehr viel Aufwand erreichbar zu sein. Zu diesem Aufwand gehört es, zum einen den monatlichen Zyklus der Frau sehr genau zu kennen und zum anderen sich minutiös danach zu richten.

Viele Paare werden dieses „Spiel“ sicherlich kennen. Alle Aktivitäten werden plötzlich um den Eisprung herum geplant. Und er tut gut daran, diesem Plan zu folgen und dementsprechend zu „funktionieren“.

Ausdauer ist angesagt

Steht der Plan erst einmal kommt es danach auf die Ausdauer an. Denn schließlich ist es recht unwahrscheinlich, dass es gleich beim ersten Versuch klappt. Davon darf sich das Paar aber nicht entmutigen lassen. Denn schließlich wissen wir alle: „Gut Ding will Weile haben“.

Zum Glück ist man ja nicht allein und wenn bei einem der beiden die Motivation mal etwas abflachen sollte, hat man ja immer noch seine bessere Hälfte, die einen an das große gemeinsame Ziel erinnert. Und wenn es dann schließlich klappt, kann man sich gemeinsam über einen positiven Schwangerschaftstest freuen.

Die Zaubermittelchen


Je länger dieser Baby Marathon dauert, desto verzweifelter werden viele Paare. Deswegen suchen viele Paare zusätzliche Unterstützung in diversen Hausmittelchen, Pülverchen oder auch einigen Lebensmitteln. Es gibt dazu sehr unterschiedliche Meinungen, ob und was letztendlich die Fruchtbarkeit steigert.

Und so bleibt es den Paaren überlassen, wem sie glauben schenken und was sie probieren wollen. Letztendlich gibt es viele Paare, die sich an jeden Strohhalm klammern, bei dem verzweifelten Versuch endlich schwanger zu werden.

Ein Strich durch die Rechnung


Ungefähr einmal im Monat heisst es für alle Paare im Baby Fieber dann Luft anhalten und hoffen. Und auch wenn die Periode für die meisten Frauen in der Regel nicht unbedingt ein Grund zur Freude ist, wird sie für Paare in diesem Augenblick zu unerträglichen Qual.

Neben dem Warten auf die Periode ist ein Schwangerschaftstest die andere Sache, die an den ohnehin schon strapazierten Nerven zerrt. Und auch wenn die Enttäuschung bei jedem negativen Test auch noch so groß ist, darf man die Hoffnung nicht aufgeben, dass es doch irgendwann klappt und das Paar dann endlich guter Hoffnung ist.

Prioritäten setzen

Wenn ein Paar das Ziel verfolgt, ein Baby zu bekommen, ist es wahrscheinlich eine ganze Weile damit beschäftigt, diesen Plan in die Tat umzusetzen. Während dieser Zeit dreht sich alles um den Eisprung und alles andere muss sich dem unterordnen. Allerdings nimmt die Gesundheit nicht unbedingt Rücksicht darauf. Was also tun wenn sich die Erkältung nicht nach dem Eisprung richten will?

Natürlich gibt es dafür keine Regel und jedes Paar muss selbst entscheiden, wie es mit einer solchen „Störung“ umgeht. Im Comic ist die Sache klar, hier gibt es keine Rücksicht auf Verluste. Sie lässt ihm einfach keine Chance, da bleibt ihm nichts anderes, als die Zähne zusammenzubeißen und durchzuhalten.

Was lange währt

Wenn man es dann lange genug probiert hat und sein ganzes Leben dem weiblichen Zyklus untergeordnet hat, ist es dann endlich soweit. Der Schwangerschaftstest ist endlich positiv und die Freude darüber ist einfach nur unfassbar groß. Ein Paar, dass diese Hürde zusammen genommen hat und diese schwierige und teils auch frustrierende Zeit gemeistert hat, ist sich noch einmal näher gekommen.

Mit dem positiven Schwangerschaftstest beginnt für das Paar jetzt ein völlig neues Leben. Natürlich ist man vor Glück völlig überwältigt, aber es mischen sich auch Zweifel hinein. Denn so ein Kind ist auch eine große Herausforderung und schnell flüstert einem eine gemeine kleine Stimme ins Ohr, dass man dem vielleicht gar nicht gewachsen ist. Gut, wenn man da einen Partner an der Seite hat, der diese Phase gemeinsam mit einem durchsteht.

Leg du die Füße hoch, Schatz

Mit dem Beginn der Schwangerschaft erwacht in vielen Partnern plötzlich der Beschützerinstinkt. Alles will er ihr auf einmal abnehmen, umsorgt sie und behandelt sie als wäre sie schwer krank. Und auch auf dem Gebiet der Schwangerschaftssymptome wird er plötzlich zum Experten.

Aber natürlich ist eine Schwangerschaft keine Krankheit und in den meisten Fällen ist die Frau ziemlich lange in der Lage all die Dinge zu tun, die sie auch vor der Schwangerschaft getan hat. Aber auf der anderen Seite ist es beruhigend zu wissen, dass man einen Partner hat, der all diese Aufgaben für einen übernimmt.

Eine völlig neue Seite

Die Schwangerschaft ändert alles. Nicht nur mental, auch für den Körper ist es eine große Umstellung. Natürlich wirkt sich die Schwangerschaft auf jede Frau anders aus. Eins ist jedoch sicher, die Hormone verändern sich. Und während das bei einigen Frauen für ein strahlendes Hautbild sorgt, passiert bei anderen genau das Gegenteil.

Und das Gegenteil ist vielleicht nicht unbedingt, was man erwartet, aber es ist auch nicht ungewöhnlich. Wichtig ist, dass man auch unerwartete oder unerwünschte Veränderungen mit Humor nimmt, denn schließlich sollte es das Wichtigste sein, dass das Mutter und Kind wohlauf sind.

Die Liebe eines Vaters

Die Schwangerschaft ist für viele Paare eine unglaubliche Zeit. Aber während die Frau diese Zeit hautnah miterlebt, ist es für den Vater etwas schwieriger, dem Kind schon in dieser Phase seine Liebe zu zeigen. Aber hier hat der Vater offenbar einen Weg gefunden, seine Gefühle für sein Baby zum Ausdruck zu bringen.

Während andere Paare während der Schwangerschaft ein Foto-Shooting machen, um die Erinnerung an diese Zeit lebendig zu halten, haben diese beiden hier sich für eine Zeichnung entschieden, mit dem sie diesen Moment festhalten wollen.

Der Körper verändert sich

Zusammen mit der Vorfreude auf das Baby erwarten das Paar aber auch noch einige andere Veränderungen. Denn auch der Körper der Frau stellt sich auf diese große Veränderung ein und passt sich an diese Situation an. Für beide Partner kann dies zur Herausforderung werden.

Denn während die Frau die Veränderung buchstäblich am eigenen Körper spürt, sieht ihr Partner die Veränderung von außen mit an. Für beide ist es daher wichtig, sich in dieser neuen und ungewohnten Situation gegenseitig zu unterstützen und dieses Wunder der Natur dankbar anzunehmen.

Erste Kommunikation

Besonders während der ersten Zeit der Schwangerschaft geht die Veränderung so rasend schnell, dass die werdenden Eltern kaum Zeit haben, Schritt zu halten. Aber neben all den kleinen Veränderungen und Fortschritten gibt es dann auch die großen Meilensteine an die man sich immer erinnern wird.

Einer dieser Meilensteine ist sicherlich der erste Tritt des Babys im Bauch der Mutter. Wenn man zum ersten Mal spüren kann, dass sich das kleine Wesen bewegt und auch schon zum Ausdruck bringt, wenn es mit etwas nicht einverstanden ist, ist das ein unglaublicher und bewegender Moment.

Alles wird schwierig

Je weiter die Schwangerschaft voranschreitet, desto schwieriger werden auch die ganz alltäglichen Dinge für die werdende Mutter. Je größer der Bauch wird, desto eingeschränkter ist sie in ihren Bewegungen und in ihrem Alltag. Das kann durchaus zu einer echten Belastungsprobe werden.

Vor allem, wenn es irgendwann auch schwierig wird, eine Position zu finden, in der man schlafen kann. Für dieses weit verbreitete Problem gibt es spezielle Schwangerschaftskissen, aber auch der Partner kann einen adäquaten Ersatz darstellen. Und schließlich kann ja nicht einer die ganzen Strapazen alleine tragen.

Mit dem Bauch wachsen auch die Probleme

Wenn sich die Schwangerschaft allmählich ihrem Ende nähert, kann der Bauch in den verschiedensten Situationen zum Problem werden. Denn er nimmt inzwischen so viel Platz ein, dass er mit den Organen kollidiert. Das betrifft auch gerne einmal die Blase, auf die der Bauch dann drückt.

Die Folgen dürften jedem klar sein. Die werdende Mutter entfernt sich nur noch ungern weiter als unbedingt nötig von einer Toilette und auch zu Hause muss ihr ständiger Zugang gewährt werden. Das Bad zu blockieren, ist für den Partner in dieser Zeit einfach keine Option, da er ständig damit rechnen muss, dass seine Frau hineingestürmt kommt.

Das Problem mit den Schuhen

Eine Schwangerschaft ist eine Herausforderung. Und zwar in mehrfacher Hinsicht. Die werdende Mutter muss die Veränderungen ihres eigenen Körpers verkraften. Und dazu kommt auch noch die körperliche Anstrengung, die eine Schwangerschaft mit sich bringt.

Wenn dann irgendwann sogar das Anziehen der Schuhe zu einer Herausforderung wird, ist auch Fingerspitzengefühl von Seiten des Partners gefragt. Denn für die werdende Mutter ist es nicht leicht, all diese Veränderungen zu verarbeiten und zusätzlich nicht mehr in der Lage zu sein, die einfachsten Dinge allein zu bewältigen und auf ihren Partner angewiesen zu sein.

Der Tag ist gekommen

Eine Schwangerschaft ist jedes Mal eine einmalige Sache. Jede ist unterschiedlich und jede birgt ihre eigenen Überraschungen. Und so ist das auch mit dem Geburtstermin. Auf der einen Seite gibt es den errechneten Geburtstermin. Auf der anderen Seite gibt es die Realität.

Natürlich hält man sich um den errechneten Termin herum bereit, aber wenn es dann irgendwann tatsächlich losgeht, ist es dann doch irgendwie überraschend. Natürlich hat man alles vorbereitet und geplant, aber das hält einen dann am Ende doch nicht davon ab, mal kurz in Panik zu verfallen, wenn einem bewusst wird, dass das Baby jetzt tatsächlich auf dem Weg ist.

Achterbahn der Gefühle

Eine Geburt ist eine große Herausforderung. Zum einen natürlich für die werdende Mutter, die häufig stundenlang große Schmerzen erleiden muss, besonders wenn sich die Geburt länger hinzieht. Aber auch für den Partner ist es nicht immer ganz so einfach.

Denn zum einen muss er zusehen, wie seine Frau leidet, ohne dass er wirklich etwas dagegen unternehmen kann, außer ihr beizustehen. Zum anderen ist ihm aber die Vorfreude so deutlich ins Gesicht geschrieben, dass er dabei vielleicht nicht ganz so überzeugend rüberkommt.

Der kleine Wonneproppen

Endlich ist das Baby da und die Warterei hat endlich ein Ende. Die Familie ist komplett und die frisch gebackenen Eltern könnten nicht glücklicher sein. Sie sind völlig hingerissen von ihrem kleinen Wunder und verbringen Stunden damit, es einfach nur anzuschauen und sich über so viel Perfektion zu freuen.

Angefangen bei den winzigen Fingerchen bis zu den kleinen Zehen, das Baby scheint einfach nur perfekt zu sein. Doch die Phase der stillen Bewunderung ist bald vorbei und dann gilt es den neuen, aufregenden Alltag als kleine Familie zu meistern.

Die Familie wächst zusammen

Mutter und Baby haben natürlich von Anfang an eine sehr enge Verbindung. Schließlich haben sie bereits die vergangenen neuen Monate miteinander verbracht. Aber nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem auch der Vater die Verbindung mit dem Neuankömmling sucht.

Hier sieht man wie wunderbar das alles zusammenkommt. Die junge Familie lernt sich kennen und findet zusammen. Zwar haben die Eltern eine anstrengende Zeit hinter sich und genießen nun die erste Zeit als glückliche kleine Familie.

Das wirkliche Leben

Irgendwann wird es Zeit für die junge Familie, in die Realität zurückzukehren. Denn mit der Geburt des Babys ist die Arbeit ja nicht getan. Im Gegenteil, sie fängt gerade erst an. Ein Baby stellt die Eltern vor jede Menge neuer Herausforderungen. Denn von dem Moment an, in dem ein Baby ins Haus kommt, übernimmt es auch die Kontrolle.

Von nun an dreht sich alles nur noch um das Baby. Es kontrolliert den Alltag und das Leben seiner Eltern und alles andere wird hinten angestellt – selbst so essentielle Dinge wie Schlaf. Manche Eltern haben aber auch Glück und können sich über ein Baby freuen, dass sehr nachsichtig mit ihnen ist.

Die Unsicherheiten hören nicht auf

Es ist ganz normal, dass die Eltern nur das Beste für ihr Kind wollen. Aber egal wie viele Ratgeber man auch gelesen hat und mit wie vielen anderen Eltern man gesprochen hat, die Zweifel bleiben. Denn ein Kind bedeutet eine große Verantwortung und als gute Eltern möchte man dieser Aufgabe gerecht werden.

Die Zweifel, ob man das Richtige tut, gehören zum Eltern sein vermutlich einfach dazu. Wichtig ist nur, dass man nicht verzweifelt und dafür hilft es, gemeinsam mit dem Partner an einem Strang zu ziehen und nach der besten Lösung zu suchen.

Abschied auf Zeit

Irgendwann wird es auch für die übervorsichtigsten Eltern Zeit, sich eine Auszeit vom Elterndasein zu nehmen. Und egal ob es nun die Großeltern sind, die auf das Kleine aufpassen, oder ein liebevoller Babysitter – es wird sehr schwierig für die jungen Eltern sein, sich von ihrer Rolle zu lösen und das Baby in der Obhut anderer zu lassen.

Auch wenn es schwer fällt, ist es doch wichtig, dass die Eltern lernen loszulassen. Denn auch wenn schon diese kurze Trennung am Anfang sehr schwierig und schmerzhaft ist, brauchen die Eltern zwischendurch auch mal eine Auszeit, um dann wieder voll und ganz für ihr Baby da zu sein.

Die Welt im Ausnahmezustand

Der erste Urlaub als Familie ist zwar eine weitere große Herausforderung, wird aber trotzdem meistens sehnlichst herbeigesehnt. In der letzten Zeit mussten Pläne dieser Art allerdings auf Eis gelegt werden. Während die Welt stillstand, waren wir alle gezwungen, unseren Kreis auf ein Minimum einzuschränken.

Besonders hart war das natürlich für die Kinder, die nicht mehr raus durften, um mit ihren Freunden zu spielen. Dieser kleine Schatz hier scheint aber ganz einverstanden mit der Situation zu sein. Vermutlich ist sie einfach noch zu klein um zu verstehen, was um sie herum passiert und genießt es einfach bei ihren Eltern zu sein.

Unter Beobachtung

Wenn sich plötzlich alles um das Baby dreht, kann es passieren, dass das „Paar sein“ ein bisschen auf der Strecke bleibt. Aber anscheinend haben Babys so etwas wie einen eingebauten Sensor, mit dem sie spüren, wenn ihre Eltern andere Pläne haben. Und natürlich fordern sie genau in diesem Moment alle Aufmerksamkeit ihrer Eltern.

Falls sich die Eltern nun überlegt haben sollten, die Familie so bald wie möglich ein weiteres Mal zu erweitern, müssen sie sich eine gute Strategie überlegen, mit der sie sich ein wenig Zeit zu zweit schaffen können.

Verteilte Rollen


Die Bindung von Mutter und Kind ist meist von Anfang an sehr eng. Und deshalb ist es auch oft die Mutter, die es schafft, das Baby zu beruhigen. Aber das erfordert natürlich eine Menge Aufmerksamkeit und ständige Verfügbarkeit. Denn selbst wenn sich beide Eltern um das Kind kümmern, braucht es oft die tröstenden Arme der Mama, um sich zu beruhigen.

Natürlich sind beide Eltern durch die vielen schlaflosen Nächte und das andauernde Verfügbar sein gleichermaßen ausgelaugt. Trotzdem ist es wichtig, dass man sich die Aufgaben teilt, so dass beide Partner zwischendurch immer mal wieder Zeit zum Durchatmen bekommen.

Neue Aufgaben

Ein kleines Baby im Haus zu haben, bringt viele neue Aufgaben mit sich. Das bedeutet aber nicht, dass die bestehenden Aufgaben einfach verschwinden. Und so kommt es zu eine Neuverteilung der Verantwortlichkeiten. Wenn bei der jungen Mutter besonders am Anfang der Fokus verstärkt auf dem Baby liegt, muss Papa bei anderen Dingen einspringen.

Das kann den einen oder anderen schon mal vor einer große Herausforderung stellen. Wichtig ist, dass man offen über alles spricht, aber sich auch nicht davor scheut, die Verantwortung zu übernehmen und die Dinge einfach erledigt.

Wer hat die Hosen an?

In Sachen Kindererziehung gehen die Meinungen schnell auseinander. Während die einen gar nicht aufhören können, ihren kleinen Liebling zu verwöhnen, legen andere einen etwas strengeren Ton an den Tag. Wenn diese unterschiedlichen Erziehungsstile innerhalb einer Familie aufeinander prallen, kann das auf Dauer problematisch werden.

Besser für alle Beteiligten ist es daher, wenn die Eltern ein Team bilden und sich auf einen gemeinsamen Erziehungsstil einigen. Denn in einem werden sich sicher alle einig sein: Ein Kind großzuziehen ist ohnehin schon schwierig genug. Da braucht man nicht noch zusätzliche Grabenkämpfe mit dem Partner über Erziehungsfragen auszutragen.

Die Familie wächst weiter

Wenn sich die erste Aufregung um das Baby gelegt hat und ein wenig Routine eingekehrt ist, beginnen viele Paare darüber nachzudenken, die Familie weiter zu vergrößern und noch ein Geschwisterchen für ihr Baby zu bekommen. Zwar ist die ganze Aufregung und der Stress um das erste Baby noch nicht vergessen, aber dennoch überwiegen die Glücksgefühle.

Ein weiteres Baby wird das Leben der kleinen Familie natürlich noch einmal völlig durcheinander bringen. Aber immerhin können sie jetzt nicht mehr sagen, dass sie nicht wussten, worauf sie sich hier einlassen würden. Und Baby Nummer 1 wird sicherlich auch froh sein, einen Spielkameraden zu bekommen.

Wie geht es weiter?

Unsere Welt wird zunehmend digitaler. Aber können digitale Bildchen und Emoticons wirklich echte Gefühle darstellen und uns einander näher bringen? Schließlich bleibt zwischen zwei Bildschirmen immer eine gewisse Distanz, so dass es eine reale Beziehung wohl kaum ersetzen kann.

Es ist ganz egal wie viele Herzchen man dem Partner schickt, nichts ist so schön, wie sich am Ende eines langen Tages in die Augen zu schauen und sich fest in die Arme zu nehmen. Also ruhig öfter mal den Bildschirm weglassen und statt dessen lieber analoge Herzen verteilen.